Mein Account

Sie haben die Kontrolle über Ihre Daten.

Wir und unsere Partner verwenden Cookies, um Ihnen unsere Dienste bereitzustellen und, je nach Ihren Einstellungen, Analyse- und Marketingdaten zu sammeln. Weitere Informationen finden Sie in unserer Cookie-Richtlinie. Klicken Sie auf „Cookie-Einstellungen“, um Einstellungen vorzunehmen. Um alle Cookies zu akzeptieren, klicken Sie auf „Alle akzeptieren“.

Einstellungen Akzeptieren

Cookie-Einstellungen

Klicken Sie auf die unten aufgeführten Cookie-Typen, um Ihre Nutzererfahrung auf unserer Webseite zu optimieren. Sie können Ihre Zustimmung frei erteilen, verweigern oder zurückziehen. Denken Sie daran, dass die Deaktivierung von Cookies Ihre Erfahrung auf der Webseite beeinträchtigen kann. Weitere Informationen finden Sie in unserer Cookie-Richtlinie und unserer Datenschutzrichtlinie.

Wählen Sie die Cookie-Typen, die Sie akzeptieren:

Analytics

Diese Cookies analysieren, auf welche Weise unsere Besucher die Webseite nutzen und ermöglichen es uns, Ihnen ein besseres Erlebnis zu bieten. Analytische Cookies, die auf unserer Website verwendet werden, identifizieren Sie nicht und ermöglichen es uns auch nicht, Ihnen gezielte Werbung zu senden. So können wir beispielsweise Cookies und Tracking-Technologien für Analysezwecke verwenden, um die Anzahl der Besucher unserer Webseite zu ermitteln, um festzustellen, wie sich die Besucher auf der Website bewegen und insbesondere, welche Seiten sie besuchen. Dadurch können wir unsere Webseite und Dienstleistungen verbessern.

Leistung und Personalisierung

Diese Cookies ermöglichen es uns, Ihnen ein individuelles Erlebnis zu bieten. Personalisierungs-Cookies werden verwendet, um Ihnen auf unserer Webseite und auf Webseiten von Drittanbietern Inhalte, einschließlich Werbung, zu liefern, die Ihren Interessen entsprechen. Dies basiert darauf, wie Sie mit verschiedenen Elementen auf unserer Website interagieren, sowie auf der Nachverfolgung von Inhalten, auf die Sie zugreifen (einschließlich der Anzeige von Videos). Wir können auch Computer- und/ oder Verbindungsinformationen sammeln, um Ihre Erfahrung genau auf Ihre Bedürfnisse zuzuschneiden. Während einiger Besuche können wir Software-Tools verwenden, um Sitzungsinformationen zu messen und zu sammeln, einschließlich Seitenantwortzeiten, Download-Fehler, auf bestimmten Seiten verbrachte Zeit und Interaktionsinformationen zu den besuchten Seiten.

Werbung

Diese Cookies werden von Drittanbietern platziert, um zielgerichtete Inhalte zu liefern, die auf relevanten Themen basieren, die Sie interessieren (z. B. die Anzeige von Facebook-Werbung, die Sie interessieren könnte), und um Ihnen eine bessere Interaktion mit sozialen Medienplattformen wie Facebook zu ermöglichen.

Notwendig

Diese Cookies sind für das Funktionieren der Webseite und für die Nutzung ihrer Funktionen unerlässlich. Notwendige Cookies werden immer gesetzt, da sie für das ordnungsgemäße Funktionieren der Webseite erforderlich sind. Zu den unerlässlichen Cookies gehören zum Beispiel, aber nicht nur: Cookies, die für die Bereitstellung des Dienstes, die Verwaltung Ihres Kontos, den Zugriff auf den Editor, die Zahlungsseiten, die Erstellung von IDs für Ihre Dokumente und die Speicherung Ihrer Einwilligungen verwendet werden.

Klicken Sie hier, um eine detaillierte Liste der Cookies zu sehen.

Einstellungen speichern.

Unsere User arbeiten jetzt bei:*

Viel Lärm um Quiet Quitting

Arbeiten, um zu leben oder leben, um zu arbeiten? Man muss sich nicht entscheiden.

Es gibt einen perfekten Kompromiss: Quiet Quitting. Kurz gesagt: man tut das, was man tun muss, um seine Aufgaben im Job zu erfüllen. Und mehr nicht.

Auf der einen Seite greift dieses anregende Konzept verschiedene Aspekte der Work-Life-Balance auf. Auf der anderen Seite trifft es auch einen Nerv.

Dank der Gen Z hat sich die stille Kündigung – zuerst erwähnt auf TikTok – zu einem viralen Phänomen entwickelt, das nicht nur Memes, sondern auch ernsthafte öffentliche Debatten auslöst. Warum ist die Beschränkung auf das Nötigste bei der Arbeit global geworden? Ist stilles Kündigen ein bequemer Deckmantel für Faulheit und mangelnden Ehrgeiz? Können wir tatsächlich eine Grenze zwischen Berufs- und Privatleben ziehen? 

Und schließlich: Ist Quiet Quitting ein echtes Ding oder nur ein weiteres Schlagwort, für das sich bald niemand mehr interessieren wird? Höchste Zeit, das herauszufinden.

In einer Umfrage mit mehr als 1.000 Arbeitnehmern wurden diese nach ihrer Meinung zum Thema Quiet Quitting befragt. Schauen wir, was die Studie ans Licht gebracht hat:

  • das Ausmaß des Phänomens
  • die Folgen des stillen Kündigens
  • die Wahrnehmung von stillen Kündigern als Kollegen
  • die Rolle von Work-Life-Balance und Grenzen-setzen
  • Überdurchschnittliche Leistungen bei der Arbeit vs. gefordertes Minimum

Bevor Du Dich in die Lektüre der Forschungsergebnisse vertiefst, solltest Du Dich mit der Idee des stillen Kündigens vertraut machen.

Das Wichtigste zuerst. Was bedeutet „Quiet Quitting“ wirklich?

Der aus den USA herüber geschwappte Begriff bedeutet übersetzt so viel wie „stilles Kündigen", oft auch übersetzt mit „innerliches Kündigen". 

Quiet Quitting bedeutet, dass man die Mindestanforderungen seines Jobs erfüllt und nicht mehr Zeit, Mühe oder Enthusiasmus aufwendet als unbedingt nötig. Es handelt sich also um eine falsche Bezeichnung, da der Arbeitnehmer seinen Arbeitsplatz nicht wirklich verlässt und weiterhin sein Gehalt bezieht.
Investopedia

Wir sind noch dabei, eine Definition des stillen Kündigens zu finden. Es ist ein weit gefasster Begriff, der Folgendes umfasst:

  • die Vorstellung aufzugeben, bei der Arbeit mehr als nötig zu tun 
  • die Abkehr von der „Hustle Culture“-Mentalität
  • die emotionale Loslösung von der Arbeit, das Loslassen von arbeitsbedingtem Stress und Sorgen
  • die geistige Gesundheit und die Familie über die Karriere zu stellen
  • kristallklare Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben zu ziehen
  • intelligenter anstatt härter zu arbeiten

Wie Du siehst, ist stilles Kündigen ein vielschichtiges Thema.

Bemerkenswert ist auch, dass die stille Kündigung nicht die erste soziale Bewegung ist, die aus dem Wunsch nach einem gesünderen und ausgeglicheneren Leben entstanden ist. Sie wird mit der Bewegung des Flachliegens verglichen, die 2021 in China an Bedeutung gewann. Experten sind der Ansicht, dass die beiden fraglichen Arbeitsmarkttrends mit einem spürbaren Rückgang der Arbeitszufriedenheit zusammenhängen könnten, der durch die COVID-19-Pandemie beeinflusst wurde.

"Seit der Pandemie ist die Beziehung der Menschen zur Arbeit auf vielfältige Weise untersucht worden und in der Literatur wird in der Regel über alle Berufe hinweg argumentiert, dass sich die Art und Weise, wie die Menschen mit ihrer Arbeit umgehen, in der Tat verändert hat."

-Maria Kordowicz, außerordentliche Professorin für Organisationsverhalten an der Universität Nottingham

Machen wir weiter. Es ist höchste Zeit, herauszufinden, was Umfrageteilnehmer zu diesem brennenden Thema gesagt haben.

Quiet Quitting in der Praxis

Quiet Quitting in der Praxis

Kommen wir direkt zur Sache. Zunächst einmal wurden die Teilnehmer gefragt, ob sie sich selbst als stille Kündiger, als Quiet Quitter, betrachten. Ganze 94 % stimmten dem zu

Stille Kündiger gibt es in allen Altersgruppen, männlich und weiblich. Sie kommen aus allen Lebensbereichen, Bildungsschichten und Branchen. Der höchste Prozentsatz der Befragten, die sich selbst als Quiet Quitter betrachten, waren diejenigen, die in der Wirtschaft und im Finanzwesen arbeiten (99 %). Umgekehrt war die kleinste Gruppe der stillen Kündiger die der Befragten mit mehr als 11 Jahren Berufserfahrung (85 %).

Laut einem Gallup-Engagement-Index für Deutschland aus dem Jahr 2022 ist unter Beschäftigten die emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber auf dem tiefsten Stand seit 2012. Demnach macht der überwiegende Teil der Arbeitnehmenden (69 %) nur noch 

Dienst nach Vorschrift. 

Weiter heißt es: Der Anteil derer, die keine emotionale Bindung aufweisen und bereits innerlich gekündigt haben, hat zwischen 2019 und 2021 zwar kontinuierlich abgenommen, ist aber 2022 sprunghaft angestiegen und liegt jetzt bei 18 % (2021:14 %, 2020: 15 %, 2019: 16 %). Quiet Quitting beeinflusst uns alle: Die volkswirtschaftlichen Kosten aufgrund von innerer Kündigung beliefen sich, so die Studie weiter, im Jahr 2022 auf 118,1-151,1 Milliarden Euro.

Damit reiht sich die Gallup-Studie in die bisher vorgestellten Ergebnisse ein. Wie aber definieren die Befragten das stille Kündigen persönlich? Sehen wir es uns an:

Gesunde Grenzen setzen – 45 %

Die Arbeit aufzugeben – 41 %

Bei der Arbeit nur das erforderliche Minimum tun – 39 %

Das Privatleben gegenüber der Arbeit zu priorisieren – 32 %

Zusätzliche berufliche Aufgaben ablehnen – 21 %

Auch wenn wir nicht alle stillschweigend kündigen, sendet diese Idee ein wichtiges Signal an die Arbeitswelt. Sie provoziert Diskussionen über einen ungesunden Fokus auf die Arbeit, der das Privatleben beeinträchtigt.

Die Umfrageteilnehmer wurden auch gefragt, ob das stille Kündigen sie dazu gebracht hat, ihre Beziehung zur Arbeit zu überdenken. Mehr als 8 von 10 Befragten (84 %) stimmten dem zu. Dennoch gab es einige Unterschiede in den Antworten von Personen aus verschiedenen demografischen Gruppen. Es zeigt sich, dass das Konzept des Quiet Quitting auf einige einen größeren Einfluss hat als auf andere. Schau Dir das an:

  • Unternehmensgröße: 501+ Mitarbeiter – 76 % gegenüber 1-50 Mitarbeitern – 85 %.
  • Art der Arbeit: Remote Arbeit – 80 % vs. Vor-Ort-Arbeit – 87 %.
  • Herkunft: ethnische Minderheiten – 78 % vs. Weiße – 85 %.
  • Alter: 25 oder jünger – 80 % vs. 41+ – 86 %.

Beschäftigte in kleinen Unternehmen, die vor Ort arbeiten, weiß sind und mindestens 41 Jahre alt sind: Diese Befragten fanden das stille Kündigen besonders anziehend.

Schauen wir mal, ob die stillen Kündiger tatsächlich so still sind.

Es wurde gefragt: „Geben Sie offen zu, dass Sie ein stiller Kündiger sind, oder haben Sie das Gefühl, dies verbergen zu müssen?“ Fast 9 von 10 (88 %) der Befragten verheimlichen die Tatsache, dass sie Quiet Quitter sind. Der Prozentsatz ist sogar noch höher, wenn es sich um Befragte handelt, die in der Wirtschaft und im Finanzwesen tätig sind (94 %). Gleichzeitig gaben 12 % der Befragten an, dass sie sich offen dazu bekennen, ein Quiet Quitter zu sein.

Taten sprechen lauter als Worte. Das ist verständlich.

Die Zusammenarbeit mit Quiet Quittern

Meinung zur Zusammenarbeit mit Quiet Quittern

Wie ist es, mit stillen Kündigern zusammen zu arbeiten? Die hilfsbereiten Forschungsteilnehmer haben ihre Erfahrungen aus erster Hand geteilt.

  • 87 % der Befragten haben Kollegen, die ein stilles Kündigungsverhalten zeigen.
  • 70 % der Umfrageteilnehmer gaben an, dass sie schon einmal jemanden wegen ihrer stillen Kündigung kritisiert haben. Dies galt vor allem für 82 % der Beschäftigten in kleinen Unternehmen (1-50 Mitarbeiter). Im Gegensatz dazu war die Kritik an stillen Kündigern unter den Befragten aus großen Unternehmen (501 oder mehr Beschäftigte) weniger verbreitet (60 %).
  • 74 % der Befragten hatten schon einmal erlebt, dass ein Vorgesetzter jemanden wegen stillen Kündigens kritisiert hat. Der höchste Prozentsatz positiver Antworten (85 %) kam von Personen mit einem geringeren persönlichen Jahreseinkommen.
  • Fast die Hälfte (49 %) der Befragten mit der längsten Berufserfahrung (11 Jahre oder mehr) gab an, dass sie ihre Kollegen noch nie wegen stillen Kündigens kritisiert haben. In dieser Gruppe war auch die Wahrscheinlichkeit am geringsten (47 %), dass sie einen Kollegen der Geschäftsleitung meldeten, wenn dieser still kündigte. 
  • Insgesamt erklärten jedoch 68 % aller Befragten, dass sie dem Chef stilles Kündigen melden würden. 
  • Ganze 75 % der Befragten gaben an, dass sich stilles Kündigen negativ auf die Produktivität am Arbeitsplatz auswirke. Beschäftigte aus der Wirtschafts- und Finanzbranche (86 %) waren sogar noch stärker dieser Meinung, während der Prozentsatz im Software-/IT-Sektor bei 70 % lag.

Ja, es gibt Widersprüche. Menschen erklären sich im Schutz einer anonymen Umfrage gerne zu stillen Kündigern, geben aber auch zu, dass sie andere, die still kündigen, kritisieren. Es scheint leicht zu sein, das Konzept zu verinnerlichen; aber es ist eine Herausforderung, dem Druck zu entkommen, sich der traditionellen Arbeitsplatzkultur anzupassen.

Darüber hinaus wurden die Studienteilnehmer gebeten zu schätzen, wie viel Prozent der Beschäftigten an ihrem Arbeitsplatz zu den stillen Kündigern gehören. Die Antworten lauten wie folgt:

  • 0-25 % – 13 %
  • 25-50 % – 55 %
  • 50-75 % – 30 %
  • Mehr als 75 % – 2 %

Das ist eine enorme Unterschätzung, aber sie macht Sinn. Die Ergebnisse zeigen, dass Quiet Quitting eine verbreitete innere Überzeugung ist, die jedoch nicht nach außen getragen wird. Vielleicht ist es an der Zeit, dass all die heimlichen stillen Kündiger etwas lauter werden.

Im weiteren Verlauf wurde untersucht, mit wem die Befragten lieber zusammenarbeiten würden: mit den stillen Kündigern oder ihrem Counterpart. Die Antworten lauteten wie folgt:

  • Ich würde es vorziehen, mit Kollegen zu arbeiten, die stille Kündiger sind –35 %.
  • Ich würde lieber mit Kollegen zusammenarbeiten, die über die ihnen zugewiesenen Aufgaben hinausgehen 38 %.
  • Ich bevorzuge weder das eine noch das andere, es macht für mich keinen Unterschied, ob meine Kollegen stille Kündiger sind oder nicht –27 %.

Könnte es sein, dass die 38 %, die sich Kollegen mit Tatendrang wünschen, wollen, dass andere ihre stille Kündigung tragen? Das wäre zu diskutieren.

Schließlich hielten 82 % der Studienteilnehmer das stille Kündigen für ein neues Phänomen, während 18 % der Meinung waren, dass dies einfach die Art und Weise sei, wie die Menschen schon immer gearbeitet hätten.

Das Dilemma, ob Quiet Quitting ein neues Phänomen oder nur ein griffiges Schlagwort für ein bestehendes Problem ist, scheint damit gelöst zu sein.

Die Rolle der Work-Life-Balance

Meinung zur Work-Life-Balance

Da die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben eine der zentralen Komponenten des Quiet Quittung ist, wurden den Teilnehmenden eine Reihe von Fragen zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben gestellt.

  • Fast 9 von 10 (87 %) der Befragten sahen es als eine ihrer Prioritäten an, klare Grenzen zwischen Beruf und Privatleben zu ziehen. Besonders wichtig war dies für Beschäftigte in der verarbeitenden Industrie (94 %) und im Bereich Wirtschaft und Finanzen (92 %).

Konzentrieren wir uns jetzt auf die Prioritäten. Die Befragten wurden auch gefragt, was für sie am wichtigsten ist. Die Antworten lauteten wie folgt:

  • Die psychische Gesundheit ist für mich wichtiger als die Arbeit. – 94 %.
  • Die körperliche Gesundheit ist mir wichtiger als die Arbeit. – 91 %.
  • Die Familie ist für mich wichtiger als die Arbeit. – 91 %
  • Freunde sind für mich wichtiger als die Arbeit. – 82 %
  • Freizeitaktivitäten sind für mich wichtiger als die Arbeit. – 70 %

Gehen wir etwas weiter:

  • Für 99 % der Beschäftigten im Gesundheitswesen ist die psychische Gesundheit wichtiger als die Arbeit.
  • Die Einstellung gegenüber Familie und Freunden scheint sich mit dem Alter der Befragten zu ändern. Teilnehmer im Alter von 25 Jahren oder jünger gaben an, dass ihnen Familie (84 %) und Freunde (76 %) wichtiger sind als die Arbeit. Bei den älteren Befragten (41 Jahre oder älter) stieg der Prozentsatz auf 93 %, wenn es darum ging, die Familie über die Karriere zu stellen, und auf 84 %, wenn es um Freunde ging.
  • Befragte, die ethnischen Minderheiten angehören (85 %), schätzten Freizeitaktivitäten höher ein als weiße Befragte (70 %).

Das Älterwerden kann ein Augen öffnender Prozess sein, so scheint es. Die Erfahrung löst eine Verschiebung der Prioritäten aus.

Bemerkenswert ist auch, dass 8 von 10 Befragten erklärten, sie würden es vermeiden, Verpflichtungen zu übernehmen, die über ihre individuellen beruflichen Aufgaben hinausgehen. Das mag daran liegen, dass die überwiegende Mehrheit (81 %) der Studienteilnehmer der Meinung war, dass das ständige Streben nach beruflichem Aufstieg die Lebensqualität beeinträchtige. Ich wette, Sherlock Holmes wäre stolz auf diese brillante Schlussfolgerung..

Ansichten zur heutigen Arbeitsplatzkultur

Ansichten zur heutigen Arbeitsplatzkultur

Es ist Zeit, über Arbeitskultur nachzudenken. Wenn ständiges Beschäftigt-Sein verherrlicht wird, ist es leicht, sich von diesem Hype anstecken zu lassen. Genauso einfach ist es, zu vergessen, was am wichtigsten ist. Werfen wir einen Blick auf die Forschungsergebnisse.

  • Quiet Quitting ist eine Rebellion gegen die Hustle-Culture. Fast 8 von 10 Befragten (78 %) sind der Meinung, dass wir die Mentalität dieser „Hustle-Culture" ablehnen sollten.

Hustle Culture bezieht sich auf eine Mentalität, wonach man den ganzen Tag arbeiten muss, um seine beruflichen Ziele zu erreichen. Für die Befragten spiegelt diese Mentalität die zeitlosen Worte von Admiral Ackbar wider:

Es ist eine Falle! Die Arbeit kann die Zeit auf so unnatürliche Weise dominieren, dass wir keine Zeit haben, unser Leben zu leben.

  • Die Studienteilnehmer waren im Allgemeinen der Ansicht, dass die Menschen zu sehr auf ihre Karriere konzentriert seien (87 %). 85 % waren auch der Meinung, dass wir mehr Zeit mit unserer Familie verbringen sollten.
  • 50 % der Befragten waren der Meinung, dass die Menschen mehr arbeiten sollten, 16 %, dass sie weniger arbeiten sollten, und 34 %, dass sie genauso viel arbeiten sollten wie jetzt.

Okay. (Un)fair enough. Verweiger Dich der Hustle-Culture und arbeite mehr.

Unmöglich ist nichts. Sky is the limit. Und so weiter und so fort.

Unsere Beziehung zur Arbeit

Beziehung zur Arbeit und Meinungen

Im weiteren Verlauf wurde untersucht, wie wichtig die Arbeit im Leben der Teilnehmer ist und wie sie sich damit fühlen.

  • 87 % der Befragten erklärten, die Arbeit sei ein wesentlicher Bestandteil ihres Lebens. Dies galt insbesondere für 96 % der Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe.
  • 88 % der Befragten hielten ihre Arbeit für sinnvoll, 88 % mochten ihre Arbeit, und 85 % fanden sie befriedigend.
  • Zufrieden mit ihrer Arbeit waren vor allem die Beschäftigten in den Branchen Wirtschaft und Finanzen (92 %) und im Gesundheitswesen (91 %).
  • 85 % der Befragten gaben an, dass ihnen der soziale Status, den ihre Arbeit ihnen verleiht, wichtig ist. Besonders wichtig schien der soziale Status für 94 % der Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe zu sein.
  • 86 % der Befragten gaben an, dass sie in ihrer Karriere ehrgeizig sind.
  • Fast 9 von 10 Teilnehmern (88 %) stimmten zu, dass die Arbeit einen Wert an sich darstelle.

Es scheint also, dass der Schlüssel zum Glück am Arbeitsplatz in der richtigen Balance liegt. Die meisten Befragten gaben an, stille Kündiger zu sein: gleichzeitig sind sie aber mit ihrer Arbeit zufrieden und halten sie für sinnvoll. 

Wenden wir uns nun der Frage zu, was die Menschen zur Arbeit motiviert. Die Befragten gaben an, dass ihre Hauptmotivationen die folgenden sind:

  • Geld – 38 %
  • Familiäre Verpflichtungen – 31 %
  • Leidenschaft – 24 %
  • Ehrgeiz – 23 %
  • Sozialer Status – 21 %
  • Menschen, mit denen ich arbeite – 15 %
  • Sinn und Zweck des Lebens – 14 %
  • Einen Unterschied machen – 13 %
  • Anerkennung – 11 %

Interessanterweise nannten Frauen (26 %) häufiger Leidenschaft als Männer (21 %). Gleichzeitig wählten 16 % der männlichen Befragten „einen Unterschied machen“ als Motivation für ihre Arbeit. In diesem Fall sank der Prozentsatz bei den weiblichen Befragten auf 10 %

Einige andere Forschungsergebnisse sind ebenfalls erwähnenswert:

  • 84 % der Befragten stimmten zu, dass ihr persönlicher Wert nicht durch ihre produktive Leistung definiert wird.
  • 80 % der Teilnehmer erklärten, sie arbeiteten nur, weil sie es müssten. Der Prozentsatz der positiven Antworten war in den Branchen Wirtschaft und Finanzen (88 %) und Gesundheitswesen (86 %) noch höher.
  • 73 % der Umfrageteilnehmer wären mit ihrem Leben zufriedener, wenn sie nicht arbeiten würden. Allerdings stimmten 31 % der Personen mit der größten Berufserfahrung (11 Jahre oder mehr) dem nicht zu.

Nun, Konsistenz ist kein Muss.

Vielleicht wäre es großartig, nicht zu arbeiten. Dennoch wissen wir, dass das nur eine utopische Vision ist. Und wir versuchen, uns an die Umstände anzupassen und einen Sinn im Unvermeidlichen zu finden. 

Schauen wir uns nun genau an, wie viel wir arbeiten.

Mehr als nötig bei der Arbeit machen

Meinung zum mehr als nötig arbeiten

Stilles Kündigen fördert das Nicht-mehr-als-nötig-machen. Prüfen wir, ob wir diese goldene Regel tatsächlich befolgen.

Nun, nicht unbedingt. Nicht weniger als 85 % der Befragten gaben an, mehr zu arbeiten als „offiziell“ für ihre Stelle vorgeschrieben ist. Es gab einige interessante Unterschiede zwischen den verschiedenen demografischen Gruppen zu beobachten. Wirf einen Blick darauf:

  • Unternehmensgröße: 501+ Mitarbeiter – 76 % gegenüber 1-50 Mitarbeitern – 94 %. 
  • Branche: Software/IT – 81 % vs. Geschäfts- und Finanzbranche – 92 %.
  • Herkunft: ethnische Minderheiten – 94 % vs. Weiße – 84 %.

Die Studienteilnehmer wurden auch gefragt, was sie immer und/oder oft außerhalb der Arbeitszeit tun. Die Antworten lauten wie folgt:

  • Arbeits-E-Mails abrufen – 46 %.
  • Abheben des Geschäftshandys – 54 %.
  • Arbeiten – 85 %.

Jüngere Menschen (bis 25 Jahre) checken außerdem am häufigsten berufliche E-Mails außerhalb der Arbeitszeiten (57 %). Gleichzeitig zeigten Angestellte der Wirtschafts- und Finanzbranche die stärkste Tendenz, in ihrer Freizeit zum Arbeitshandy zu greifen (65 %).

Die 3 wichtigsten Gruppen von Befragten, die mehr als erforderlich arbeiten, sind:

  • Beschäftigte in der Geschäfts- und Finanzbranche 93 %.
  • Beschäftigte in der verarbeitenden Industrie 91 %.
  • Beschäftigte im Gesundheitswesen 90 %.

Um ein umfassenderes Bild zu erhalten, wurden die Umfrageteilnehmer gebeten, mitzuteilen, wie viel Zeit pro Woche sie ungefähr außerhalb der offiziellen Arbeitszeiten arbeiten. Das kam dabei heraus.

  • 1-3 Stunden – 11 %
  • 4-5 Stunden – 38 %
  • 6-8 Stunden – 45 %
  • 9 Stunden oder mehr – 6 %

Eine 6-Tage-Woche (sic!) scheint für fast die Hälfte der Befragten eine neue Normalität zu sein. Das trifft einen Nerv.

Auf der einen Seite das stille Kündigen. Auf der anderen Seite das mehr als nötig arbeiten. Das passt nicht zusammen. Versuchen wir das besser zu verstehen. Was bringt so viele von uns dazu, so viel zu arbeiten, obwohl viele von sich behaupten, bereits still gekündigt zu haben? Werfen Sie einen Blick auf die Antworten auf die folgende Frage.

„Warum arbeitest Du mehr als nötig?"

  • Ich liebe meine Arbeit. – 40 %
  • Meine Arbeit ist meine Leidenschaft. – 33 %
  • Wegen des Geldes. – 27 %
  • Wegen meines Ehrgeizes. – 21%
  • Meine Lebenssituation zwingt mich dazu, mehr zu arbeiten als erforderlich. –18 %
  • Wegen der Aussicht auf eine Beförderung. – 16 %
  • Ich habe Angst, meinen Arbeitsplatz zu verlieren. – 10 %
  • Ich fühle mich nicht einsam, wenn ich arbeite. – 9 %
  • Sonstiges – 2%

Liebe und Leidenschaft halten die Welt in Schwung, so scheint es. Auch in der Welt der Arbeit. Wir haben es also wieder einmal mit einem Widerspruch zu tun. Die Menschen bezeichnen sich selbst als Quiet Quitter, kritisieren aber andere dafür, dass sie dasselbe tun. Sie träumen davon, dem Alltagstrott zu entfliehen, aber Druck und Leidenschaft bringen sie dazu, über ihre vertraglichen Pflichten hinauszugehen.

Es gibt wirklich zwei Seiten jeder Geschichte, wie die Worte der Befragten zeigen.

Zwei Seiten jeder Geschichte

Die Befragten sollten ihre Meinung über die Beschränkung auf das erforderliche Arbeitsminimum weiter ausführen. Die Mehrheit befürwortete die Idee und betonte die Bedeutung der psychischen Gesundheit und der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Hier ist, was sie mit ihren eigenen Worten sagten.

„Ich denke, man wird für eine Menge X an Arbeit eingestellt. Solange man diese erledigt, macht man alles, was man soll. Wenn man nicht genug macht, sollte einen der Vorgesetzte über die Anforderungen informieren und diese Anforderungen sollten sich nicht ändern, wenn Du Dein Arbeitspensum erhöhst. Ich bin voll und ganz damit einverstanden, das geforderte Minimum zu arbeiten.“
„Ich habe gelernt, dass man als Angestellter ein entbehrlicher Gegenstand ist, der weggeworfen werden kann, wann immer das nötig ist. Es hat keinen Sinn, mehr als vereinbart zu tun, nur um später verletzt zu werden. Ich arbeite, weil ich Geld brauche, um zu überleben, und nicht, weil mir das Unternehmen, mein Chef oder irgendetwas anderes wichtig ist. Ich möchte für die Arbeitszeit, für die ich eingestellt wurde, bezahlt werden und dann nach Hause gehen.“
„Mein Job interessiert sich nicht für mich, warum also sollte ich mich für ihn einsetzen.“
„Das ist nur gesunder Menschenverstand! Harte Arbeit hat sich noch nie ausgezahlt. Die härtesten Arbeiter sind fast immer die am schlechtesten bezahlten."
„Viele Jobs können sehr stressig sein, und ich glaube, es lohnt sich nicht, sich umzubringen, damit die Leute an der Spitze reich werden." „Wenn man nur für ein Minimum an Arbeit bezahlt wird, warum sollte ich dann mehr tun, wenn die Bezahlung das nicht widerspiegelt?"

„Viele Jobs können sehr stressig sein, und ich glaube, es lohnt sich nicht, sich umzubringen, damit die Leute an der Spitze reich werden."

„Wenn man nur für ein Minimum an Arbeit bezahlt wird, warum sollte ich dann mehr tun, wenn die Bezahlung das nicht widerspiegelt?"

Auf lange Sicht führt eine unzureichende Bezahlung in Verbindung mit arbeitsbedingtem Stress zu Frustration, Burnout und einer veränderten Einstellung zum Beruf. In diesem Fall ist es vielleicht ganz normal, bei der Arbeit nur das Minimum zu leisten. Doch jede Geschichte hat zwei Seiten. Für manche bedeutet das geforderte Minimum bei der Arbeit Stillstand – im Beruf und darüber hinaus.

„Für mich ist es faul, nur das Nötigste zu tun. Ich denke, dass wir Menschen uns dazu antreiben müssen, weniger faul zu sein, sei es in Bezug auf körperliche oder geistige Aktivität."
„Wenn ich bei der Arbeit nur das geforderte Minimum tue, wird meine Karriere und mein Leben nicht besser. Es würde Stillstand bedeuten. Ich würde mich in meiner Arbeit nicht weiterentwickeln."
„Meiner Meinung nach sollten wir mehr arbeiten als von uns verlangt wird, damit wir mehr und mehr lernen können."

Einige Umfrageteilnehmer akzeptierten, dass andere Menschen ihre Arbeit auf das Notwendige beschränken. Dennoch konnten sie sich selbst nicht in dieser Position sehen.

„Ehrlich gesagt ist das nicht meine Art zu arbeiten, aber ich wünschte es mir irgendwie. Ich bin ein zu großer Perfektionist, als dass ich nicht die meiste Zeit so hart wie möglich arbeiten würde. Das geforderte Minimum zu tun, ist technisch gesehen immer noch ausreichend, solange man seine Aufgaben erfüllt, also verstehe ich, warum die Leute das tun."
„Ich bin nicht damit einverstanden, bei der Arbeit das Minimum zu tun. Ich habe immer jenes Maximum erbracht, das ich tun konnte. Wenn andere Leute nur das tun, was ihre Arbeit erfordert, ist das in Ordnung, aber ich tue das nicht."

Wie Du siehst, gibt es keine einfache Antwort.

Dein Leben, deine Karriere, deine Entscheidungen. Du erntest, was du säst.

Abschließende Meinungen zu Quiet Quitting und anderen Themen

Meinungen zu Quiet Quitting und anderen Themen

Die stille Kündigung weckt starke Emotionen und erweist sich als ein überraschend polarisierender Begriff. In der Umfrage wurden einige abschließende Fragen gestellt, um die allgemeine Meinung der Befragten zu diesem Arbeitsmarkttrend und den damit zusammenhängenden Themen zu untersuchen. Werfen wir einen Blick auf die Ergebnisse.

  • 71 % der Befragten sehen das Phänomen des Quiet Quitting als positiv an. Interessanterweise waren die Befragten im Alter von 25 Jahren oder jünger (75 %) optimistischer in dieser Frage als die Befragten im Alter von 41 Jahren und älter (68 %). Je älter, desto weiser? Oder eher skeptisch gegenüber einem weiteren revolutionären Trend?
  • Im Allgemeinen stimmten fast 9 von 10 (87 %) der Befragten zu, dass nichts dagegen spreche, bei der Arbeit nur das erforderliche Minimum zu tun. Darüber hinaus befürworteten Mitarbeiter aus den Branchen Gesundheitswesen (94 %) sowie Wirtschaft und Finanzen (93 %) eine solche Haltung sogar noch stärker. Interessanterweise spielte auch die Größe des Unternehmens eine Rolle. 89 % der Befragten aus kleinen Unternehmen (1-50 Mitarbeiter) sahen nichts Falsches darin, bei der Arbeit nur das Nötigste zu tun. Gleichzeitig teilten 80 % der Mitarbeiter großer Unternehmen (501 oder mehr Beschäftigte) diese Ansicht.
  • Immerhin 84 % der Befragten waren der Meinung, dass die Arbeit einen wesentlichen Teil des persönlichen Wertes ausmacht. Gleichzeitig können sich 77 % der Befragten ein Leben ohne Arbeit nicht vorstellen. Bei den Arbeitnehmern mit mehr als 11 Jahren Berufserfahrung sinkt der Prozentsatz jedoch auf 68 %.

Auch ein Zusammenhang zwischen einer erfolgreichen Karriere, der dafür erforderlichen Anstrengung und einem glücklichen Leben wurde untersucht. 

  • 84 % der Umfrageteilnehmer waren der Meinung, dass man sich bei der Arbeit mehr anstrengen müsse, um eine erfolgreiche Karriere zu erreichen. Gleichzeitig erklärten 81 %, dass man auch ohne eine erfolgreiche Karriere wirklich glücklich sein könne.

Eine harte Nuss. Es scheint kein allgemeingültiges Rezept für beruflichen Erfolg in Kombination mit Glück im Privatleben zu geben. Zwischen Schwarz und Weiß gibt es eine Million Grautöne.

Quiet Quitting ist alles andere als ein einfaches Thema. Doch ob wir die Idee nun unterstützen oder nicht, eines ist sicher. Wir sollten immer unsere Meinung sagen. Für uns selbst, für andere und für das Recht, ein glückliches Leben zu führen.

Und wenn die Arbeitnehmer offener miteinander umgehen würden, könnten die von uns beobachteten Widersprüche vielleicht abnehmen.

Die wichtigsten Erkenntnisse

Fassen wir zusammen:

  • 94 % der Befragten betrachteten sich als Quiet Quitter, stille Kündiger.
  • 87 % der Teilnehmer sahen es als eine ihrer Prioritäten an, klare Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben zu setzen.
  • Die überwiegende Mehrheit der Befragten bewerten die psychische Gesundheit (94 %), die körperliche Gesundheit (91 %) und die Familie (91 %) wichtiger als die Arbeit.
  • Insgesamt hielten 87 % der Befragten Menschen für zu sehr auf ihre Karriere fixiert. 85 % waren auch der Meinung, dass wir mehr Zeit mit unserer Familie verbringen sollten.
  • Für 73 % der Befragten wären mit ihrem Leben zufriedener, wenn sie nicht arbeiten würden.
  • 85 % der Befragten arbeiteten etwa 6-8 Stunden pro Woche außerhalb der „offiziellen“ Zeit.
  • 71 % der Befragten empfanden das Phänomen des Quiet Quitting als positiv
  • 84 % der Befragten waren der Meinung, dass es für eine erfolgreiche Karriere unabdingbar ist, bei der Arbeit mehr als das Geforderte zu tun. Gleichzeitig erklärten 81 %, dass man auch ohne eine erfolgreiche Karriere wirklich glücklich sein könne.

Methode

Die oben dargestellten Ergebnisse wurden durch eine Online-Befragung von 1059 Befragten über ein maßgeschneidertes Umfragetool gewonnen. Ihnen wurden Fragen zu einer breiten Palette von Aspekten gestellt, die das stille Kündigen betreffen (u. a. die Hustle-Culture, die Bedeutung der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, die Rolle der Arbeit im eigenen Leben und mehr). Dazu gehörten Ja/Nein-Fragen, skalenbasierte Fragen, die sich auf den Grad der Zustimmung zu einer Aussage bezogen, Fragen, die die Auswahl mehrerer Optionen aus einer Liste möglicher Antworten erlaubten, und eine Frage, die offene Antworten zuließ. Alle Befragten, die an der Studie teilnahmen, mussten eine Frage zur Überprüfung der Aufmerksamkeit beantworten.

Einschränkungen

Die vorgelegten Daten beruhen auf Selbstauskünften einer zufällig ausgewählten Gruppe von Befragten. Jede Person, die an der Umfrage teilgenommen hat, hat jede Frage gelesen und beantwortet, ohne dass sie von einer Forschungseinrichtung betreut oder beeinflusst wurde. Bei Selbstauskünften gibt es viele potenzielle Probleme wie selektive Erinnerung, Übertreibung, Zuschreibung oder Ausdehnung. Einige Fragen und Antworten wurden aus Gründen der Klarheit und des besseren Verständnisses für die Leser umformuliert oder gekürzt.

Erklärung zur fairen Nutzung

Möchten Sie die Ergebnisse teilen? Nur zu. Sie können unsere Bilder und Informationen verwenden, wo immer Sie wollen. Verweisen Sie aber bitte auf diese Seite, damit andere Leser sich mit dem Thema befassen können. Denken Sie außerdem daran, diese Inhalte ausschließlich für nicht-kommerzielle Zwecke zu verwenden.

Quellen

Über Uns

Mit Zety können Bewerber einen professionellen Lebenslauf erstellen. Die Inhalte sind stets auf Beruf, Branche und Erfahrungslevel abgestimmt. Kombinieren Sie eine überzeugende Lebenslauf-Vorlage mit den Inhalten unserer Bewerbungsexperten und schreiben Sie Ihren CV in nur wenigen Minuten! Auch für das Bewerbungsschreiben haben wir die richtigen Tipps parat.

Über den redaktionellen Prozess bei Zety

Dieser Artikel wurde von unserem Redaktionsteam geprüft, um sicherzustellen, dass er den redaktionellen Leitlinien von Zety entspricht. Wir sind bestrebt, unser Fachwissen weiterzugeben und Dir vertrauenswürdige, auf Deine Bedürfnisse zugeschnittene Karrieretipps zu geben. Es sind unsere hochwertigen Inhalte, die jedes Jahr weit mehr als eine Million Leser auf unsere Website bringen. Aber das ist noch nicht alles. Unser Team führt selbst Originalstudien durch, um den Arbeitsmarkt besser zu verstehen und wir sind stolz darauf, dass wir von Spitzenuniversitäten und den wichtigsten Medien auf der ganzen Welt veröffentlicht werden.

Bewerte meinen Artikel: quiet quitting
Durchschnittlich: 4.92 (13 Bewertungen)
Danke für Deine Bewertung.
Kathrin Przadkiewicz
Kathrin verfügt als Autorin für Zety über einen linguistischen Hintergrund, den sie gerne einbringt, um hilfreiche Artikel zu verfassen, die Lesern praktische und einfach umzusetzende Ratschläge zu Karrierethemen bieten. Ihre Artikel wurden unter anderem von Business Insider Deutschland und der Frankfurter Rundschau zitiert.
Linkedin

Ähnliche Artikel

Gender Gap in der Praxis: Studie 2022

Gender Gap in der Praxis: Studie 2022

Sind Diskriminierung und Sexismus im Job nur noch Schnee von gestern? Das sagen Angestellte zur aktuellen Lage von Männern und Frauen am Arbeitsplatz.

Generation Z vs. Arbeitsplatz

Generation Z vs. Arbeitsplatz

Wir haben in unserer Studie aus dem Jahr 2021 mehr als 200 Gen Z'er befragt, was sie von ihren Arbeitgebern erwarten, welche Einstellungen sie zur Arbeit haben und vieles mehr.